Was kostet ein Saunagang? Betriebskosten der Gartensauna
Den Kaufpreis sieht man sofort, die Nutzungskosten verteilen sich über Jahre — deshalb rechnet sie kaum jemand vorher durch. Hier die Größenordnungen, damit Sie es tun können.
Holzofen — Holz pro Saunaabend
Für ein volles Anheizen einer 3-m-Fasssauna brauchen Sie etwa 8–12 kg Holz. Untere Grenze: Sommer und kurzer Saunagang, obere: Frost und drei Runden.
Entscheidend ist die Feuchte. Bei Holz mit über 25 % Feuchte geht ein Großteil der Energie ins Verdampfen von Wasser — die Sauna wird nicht warm, raucht, und der Verbrauch steigt deutlich.
Dazu kommt einmal im Jahr die Schornsteinreinigung.
Elektroofen — Stromverbrauch
Ein 8-kW-Ofen zieht nicht die ganze Zeit 8 kW. Volle Leistung braucht er beim Aufheizen, danach taktet die Steuerung, um die Temperatur zu halten — der Durchschnitt sinkt deutlich.
Als Größenordnung: Aufheizen plus eine Stunde Nutzung liegen bei rund 8–12 kWh. Bei etwa 0,35 € pro kWh sind das grob 3–4 € pro Abend.
Im Winter ist es mehr — das Aufheizen dauert länger, der Ofen heizt häufiger nach.
Kosten, die man vergisst
Außenlasur einmal im Jahr — Material und ein halber Tag Arbeit.
Neue Türdichtung nach einigen Saisons — sie beeinflusst den Verbrauch stärker als alles andere.
Saunasteine alle 2–3 Jahre.
Beim Holzofen: ein trockener, überdachter Lagerplatz für Holz.
Was die Kosten am stärksten senkt
Trockenes Holz.
Eine dichte Tür.
Eine Größe passend zur tatsächlichen Personenzahl, nicht zu gedachten Gästen.
Beim Aufheizen die Abluft schließen und erst im Saunagang öffnen.
Ein Vorraum bei Winternutzung — weniger Verlust bei jedem Öffnen.
Angebot in 24 Stunden
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